Warum wir bei maennerformat trotzdem jetzt mit der Vermarktung starten
Reichweite, Seitenaufrufe, Sitzungen, Zielgruppen – wer Werbung auf einer digitalen Plattform verkaufen möchte, kommt an Zahlen normalerweise nicht vorbei. Aber was passiert, wenn eine etablierte Marke mit einer komplett neuen Plattform startet? Genau vor dieser Frage stehen wir gerade bei maennerformat.
Ein Neustart verändert auch die Vermarktung
Ende Juli 2026 ist maennerformat.de mit einem vollständig neuen Magazinauftritt gestartet. Neue technische Basis, neues Design, eine überarbeitete redaktionelle Struktur und eine deutlich klarere Positionierung gehören zu diesem Neustart. Damit beginnt allerdings auch die Messung der neuen Plattform praktisch von vorne. Natürlich existieren historische Reichweitenwerte von maennerformat. Sie stammen jedoch von der bisherigen Plattform und lassen sich nicht einfach zu aktuellen Leistungswerten der neuen Website erklären.
Also warten, bis genügend neue Zahlen vorhanden sind? Wir haben uns dagegen entschieden.
Vermarktung beginnt nicht mit einer Zahl
Natürlich sind Reichweitenkennzahlen für Werbekunden wichtig. Und selbstverständlich werden sie auch bei maennerformat wieder Bestandteil der Mediadaten sein. Aber Reichweite ist nicht das einzige Argument für eine Zusammenarbeit. Bevor wir über Zahlen sprechen, müssen wir wissen, was wir eigentlich anbieten möchten. Welche Marken passen zum Magazin? Welche Werbeformen möchten wir zulassen? Wo kann Werbung sinnvoll integriert werden? Wie können Advertorials gestaltet werden? Und vor allem: Wie schaffen wir ein Umfeld, das sowohl für Leser als auch für Werbepartner attraktiv bleibt? Deshalb nutzen wir die ersten Wochen nach dem Neustart nicht zum Hochrechnen, sondern zum Aufbau einer neuen Vermarktungsstruktur.
Keine künstlichen Hochrechnungen
Gerade bei einem Neustart wäre es einfach, mit historischen Zahlen zu arbeiten, Entwicklungen hochzurechnen oder möglichst schnell eine beeindruckende Reichweite präsentieren zu wollen. Wir halten einen anderen Weg für sinnvoller. maennerformat.de soll zunächst eine belastbare eigene Datenbasis entwickeln. Erst wenn diese vorhanden ist, werden aktuelle Reichweitenkennzahlen kommuniziert.
Historische Werte bleiben dabei durchaus relevant. Schließlich zeigen sie die Entwicklung und Erfahrung einer bestehenden Marke. Sie müssen aber als das bezeichnet werden, was sie sind: historische Referenzwerte.
Transparenz ist langfristig wertvoller als die möglichst größte Zahl in einer Präsentation.
Erst das Produkt, dann die Mediadaten
Deshalb beschäftigen wir uns momentan mit etwas anderem: dem eigentlichen Werbeprodukt. Auf maennerformat entstehen klar definierte Möglichkeiten für Advertorials und Sponsored Content, klassische Werbeplatzierungen, thematisch passende Präsenzen innerhalb einzelner Magazinbereiche sowie individuelle Kooperationen. Dabei soll Werbung nicht nachträglich irgendwo zwischen vorhandene Inhalte geschoben werden.
Sie wird von Anfang an als Bestandteil des Magazinkonzepts mitgedacht – ohne dabei die redaktionelle Eigenständigkeit aufzugeben. Das gilt auch für die Gestaltung. Werbeplätze müssen sichtbar sein, dürfen aber nicht dazu führen, dass ein hochwertig aufgebautes Magazin plötzlich wie eine Ansammlung beliebiger Banner aussieht.
Das Umfeld ist Teil der Leistung
Ein Punkt wird bei der Diskussion um digitale Werbung gerne unterschätzt: Ein Unternehmen kauft nicht ausschließlich Sichtkontakte. Es entscheidet sich auch für ein Umfeld. Eine Reisemarke möchte in einem anderen Kontext stattfinden als ein Finanzdienstleister. Ein Hersteller hochwertiger Outdoor-Ausrüstung hat andere Anforderungen als eine Lifestyle-Marke. Je klarer ein Medium seine Themen, Zielgruppen und Haltung definiert, desto gezielter können solche Partnerschaften aufgebaut werden. Genau deshalb investieren wir beim neuen maennerformat derzeit viel Arbeit in die Struktur der einzelnen Themenwelten. Das hilft den Lesern bei der Orientierung – und schafft gleichzeitig klarere Umfelder für zukünftige Kooperationen.
Und wann kommen die Zahlen?
Natürlich kommen sie. Nach dem ersten vollständigen Betriebsmonat können wir erstmals sinnvoll auf die Entwicklung der neuen Plattform schauen. Mit jedem weiteren Monat wird die Datenbasis belastbarer. Daraus werden Schritt für Schritt neue Mediadaten entstehen. Bis dahin kommunizieren wir offen, dass maennerformat.de eine neu gestartete Plattform einer bereits bestehenden Marke ist und aktuelle Leistungsdaten erst nach einer entsprechenden Erhebungsphase veröffentlicht werden. Denn eine Zahl wird nicht dadurch besser, dass man sie zu früh veröffentlicht.
Eine Marke ist mehr als ihre Reichweite
Die vergangenen Wochen haben uns noch einmal gezeigt, dass Vermarktung nicht erst mit einer fertigen Mediadaten-PDF beginnt. Sie beginnt viel früher. Mit der Frage, wofür eine Marke steht. Wen sie erreichen möchte. Welche Inhalte sie anbietet. Welche Unternehmen zu ihr passen – und welche vielleicht ganz bewusst nicht. Erst daraus entsteht ein Angebot, das sich sinnvoll vermarkten lässt. Die Reichweite liefert später wichtige Argumente dafür.
Die Grundlage dafür ist aber die Marke selbst.
Wie wir diese Überlegungen aktuell bei unserem eigenen Magazinprojekt umsetzen, zeigen wir auf der neuen Seite „Werben auf maennerformat“.